Podium finishes for Antonio Albacete at Zolder!

Last weekend the T Sport Bernau team competed at Circuit Zolder in Belgium for the second race weekend of the season. The grid comprised a mix of teams from both the European Truck Racing Championship and the Dutch Truck Racing Cup.

The team decided to stick to the original schedule and race at Zolder. This was a decision made mainly to allow some more track time for Antonio and the team to continue optimising the set-up of our brand new truck, but also to test some changes that we had made to the brake system after our last outing at Most in Czech Republic a fortnight ago.

It was a challenging week running up to the weekend in Zolder trying to organise all the relevant paperwork and entry requirements for the team to enter Belgium safely under the current circumstances. With everything organised and cleared, the team set off from the workshop in Germany on Thursday morning, with Antonio and Justo, our data engineer, flying in from Madrid on Friday, just in time for Antonio to attend the drivers briefing. Later on Friday there were two free practice sessions and it was soon clear for the team to see that the hard work had paid off with a fantastic improvement in overall pace on the track. Antonio was happy with the changes made to the brake system and felt more confident attacking corners at high speed. A real positive heading into the weekend, with expectations of a successful weekend ahead.

Saturday morning started extremely well with Antonio qualifying in a fantastic 4th place. Unfortunately, due to a different speed control system being used on the truck, the stewards were alerted to a possible over speed by our truck, resulting in them deleting all of Antonio’s qualification lap times. This overspeed was caused by the system showing a single spike in speed on one occasion during the 20-minute qualifying session. Ultimately Antonio was forced to start the race from the back of the grid.

Race 1 began and Antonio was able to quickly make up places. Moving up to a well-earned 9th position by the end of the race, showing good lap times and good pace, giving the team confidence going forward through the weekend. However, it appeared it wasn’t our day. The second race started well, with Antonio once again on an overtaking mission and moving up the field, building on the 9th position he had earned from the first race. Unfortunately during the race, he was involved in a chain reaction crash, where he was hit from behind under braking which shunted him forward and into the rear of the trucks in front, sustaining considerable damage to both the rear and front of our brand new truck in the process. Despite the damage Antonio managed to bring the truck home in a respectable 8th place.

The team worked late into the night, mounting new front and rear bumpers and new panels on the front of the truck, as well as completing a service on the truck to ensure it was in top condition ready for day 2 of the race weekend.

Sunday started well, with Antonio qualifying in 3rd position, bringing smiles to the teams faces as he reassured everyone that the pace was still there. He held his position well for the first race a brought the truck home for a podium finish and the first silverware of the season, finishing third. The top 7 starting positions for second race of the day are decided by reversing the results from race 1. Meaning Antonio would start the second race in 5th position. He once again showed his skill and experience, gaining 2 positions during the race, bringing home another podium finish in 3rd position.

With 2 podium finishes under our belts, Antonio and the team are feeling real confidence going forward in the season. There is more work to be done and more improvements to be made back at our workshop in Germany. The team are confident we can build on our successes in Zolder and progress further up the rankings at Antonio’s home race in Jarama, Spain in only 2 weeks’ time.


Antonio Albacete auf dem Podium in Zolder!

Am vergangenen Wochenende nahm das Team von T Sport Bernau am zweiten Rennwochenende auf dem Circuit Zolder in Belgien teil. Das Fahrerfeld setzte sich aus einer bunten Mischung an Teams aus der FIA ETRC und des niederländischen Truck-Racing-Cups zusammen.

T Sport Bernau entschloss sich soweit wie möglich am ursprünglichen Kalender festzuhalten und am Rennen in Zolder teilzunehmen. Einerseits gab das Antonio etwas mehr Zeit ein besseres Gefühl für den neuen Truck zu bekommen. Andererseits ermöglichte es dem Team, das Setup unseres neuen Trucks weiter zu optimieren und einige Änderungen, die wir seit unserem letzten Auftritt auf dem Autodrom Most an der Bremsanlage des Trucks vorgenommen hatten, zu erproben.

Die Woche vor dem Rennen in Zolder war durchaus kein Spaziergang. So hatten wir die notwendigen Papiere zu besorgen und die Einreisebestimmungen zu erfüllen, damit unser Team auch angesichts der aktuellen Lage sicher nach Belgien einreisen konnte. Als schließlich alles bereit war, verließen wir am Donnerstag-Morgen die Werkstatt in Deutschland und machten uns auf zur Rennstrecke im Nachbarland. Antonio und unser Dateningenieur Justo flogen am Freitag aus Spanien ein; gerade noch rechtzeitig, um an der Fahrerbesprechung teilzunehmen. Im weiteren Verlauf fanden zwei freie Trainingseinheiten statt. Der großartige Fortschritt bezüglich der Leistung auf der Rennstrecke, der dabei offensichtlich wurde, bewies dem Team, dass sich die Mühen gelohnt hatten. Antonio war mit den Änderungen an der Bremsanlage überaus glücklich und fühlt sich nun auch sicherer, die Kurven etwas schärfer anzufahren. Dieser positive Auftakt des Wochenendes stimmte das Team zuversichtlich und gab uns jede Menge Hoffnung auf ein erfolgreiches Rennwochenende.

Samstag begann dann auch ausgesprochen erfolgreich, als Antonio im Qualifying auf dem 4. Platz landete. Leider wurden die Rennkommissare jedoch wegen eines anderen Geschwindigkeitskontrollsystems in unserem Truck auf eine mögliche Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unseres Trucks hingewiesen. Das führte dazu, dass Antonio alle Rundenzeiten gestrichen wurden. Diese Warnung wurde ausgelöst, als das System im Verlauf des 20-minütigen Zeittrainings eine einmalige Geschwindigkeitsspitze anzeigte.

Antonio musste das erste Rennen des Wochenendes schließlich vom Ende des Starterfeldes aus angehen. Als das erste Rennen dann tatsächlich begann, konnte Antonio schnell einige Plätze gutmachen. Als er bis zum Ende des Rennens auf einen wohlverdienten 9. Platz fuhr, gute Rundenzeiten ablegte und eine gute Leistung bot, stimmte er das Team bezüglich des weiteren Verlaufs des Rennwochenendes überaus positiv. Und doch war es wohl einfach nicht unser Tag. Auch das zweite Rennen begann sehr gut. Antonio hatte sich erneut zum Ziel gesetzt, auf dem 9. Platz, den er beim vorangegangenen Rennen eingefahren hatte, aufbauend, seine Wettbewerber zu überholen und durch das Feld nach vorne zu ziehen. Leider sah er sich jedoch im Verlauf des Rennens in eine Massenkarambolage verwickelt. Bei einem Bremsmanöver von hinten getroffen, wurde sein Truck ins Heck des vorausfahrenden Trucks geschoben. Dabei erlitt unser fast nagelneuer Truck erheblichen Schaden an Front und Heck gleichermaßen.

Dennoch gelang es Antonio noch, den Truck auf dem respektablen 8. Platz über die Ziellinie zu bringen.

Das Team arbeite bis spät in die Nacht an der Reparatur, montierte neue Front- und Heck-Stoßstangen und einen neue Frontschürze. Außerdem wurde der Truck gleich einem Service unterzogen und somit sichergestellt, dass dem zweiten Renntag des Wochenendes nicht im Wege stehen sollte.

Der Rennsonntag begann zuversichtlich. Im Zeittraining fuhr Antonio den 3. Platz ein und erntete zufriedene Gesichter, als er dem Team dadurch bewies, dass er nichts an Leistung eingebüßt hatte. Es gelang ihm, diesen Platz durch das gesamte erste Rennen hindurch zu halten und so den Truck als Drittplatzierter auf das Podium zu fahren; die erste Bronze-Medaille der Saison. Da auf Grund der Umkehrregelung die ersten 7 des ersten Tagesrennen die 7 vorderen Plätze im Starterfeld des zweiten Rennens in umgekehrter Reihenfolge belegen, ging Antonio das zweite Tagesrennen von Platz 5 aus an. Dabei bewies er erneut sein Können und seine enorme Erfahrung, machte im Verlauf des Rennens wieder zwei Plätze gut und fuhr so das zweite Mal auf das Podium; erneut als Drittplatzierter.

Mit zwei Podiumsplatzierungen auf dem Konto freuen sich Antonio und das Team auf weitere Erfolge im weiteren Verlauf der Saison. Es gibt noch viel zu tun und wir werden den Truck zurück in unserer Werkstatt in Deutschland noch weiter verbessern, aber das Team ist zuversichtlich, dass wir auf den in Zolder eingefahrenen Erfolgen aufbauen und bei Antonios Heimrennen in Jarama (Spanien) in knapp 2 Wochen weitere Fortschritte erzielen werden.

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